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Autor: Koru

Warnings: death

FSK: 18

Widmung: Flo

Dis-)claimer: Aki und Lauri nicht mir, Kiira mir, der Ring mir^^ die Idee is meine!!!!! *an mich krall* beruht etwas auf ner wahren begebenheit... obwohl mir die Idee eher kam.. verdammtes Schicksal...

Forgive me, please

“Verdammt, Aki, bleib stehen!”

Die Stimme einer jungen Frau schallte über die Hauptverkehrsader Helsinkis.

Auf der anderen Seite bewegte sich ein ebenso junger Mann vorwärts, darauf bedacht, schnell weg zu kommen. Nie wieder wollte er etwas von der Frau, die nach ihm rief, hören oder sehen.

Sie hatte ihn bis auf’s Äußerste verletzt, betrogen, hintergangen, während Aki sich die Zukunft mit ihr in den schillernsten Farben ausgemalt hatte. Sogar heiraten wollte er sie. Vor einigen Tagen hatte er mit seiner Schwester zusammen den Ring ausgesucht und wollte seiner Freundin, Kiira, an diesem eiskalten Januartag den Antrag machen.

Aber nun - alles geplatzt. Träume hatten sich wie Schaum einfach aufgelöst.

~ flashback ~

“Aki? Können wir mal reden? Es… es ist mir wirklich wichtig…” murmelte Kiira zu Aki, während sie kuschelnd auf dem Sofa lagen.

“Du kannst immer mit mir reden Süße, das weißt du doch!” Aki sah seine Freundin mit gerunzelter Stirn an.

Irgendetwas war anders heute, nur wusste er noch nicht, was.

Kiira setzte sich auf, blickte in Akis klare blaue Augen.

“Es… weißt du, es ist nicht leicht für mich, dir das zu sagen, und für dich wird es noch schwerer sein… Und… und wenn ich die Zeit zurückdrehen könnte, würde ich den letzten Dezember aus dem Kalender streichen, aber… ach Aki, verdammt, ich hab so großen Mist gebaut…”

Sie fing an zu stocken, ihre Unterlippe zitterte. Sie sammelte sich etwas, und fuhr dann fort:

“Ich… ich.. Glaub mir ich liebe dich über alles, und mittlerweile ist mir klar, dass es in meinem Leben nur dich geben kann und ich dich nie wieder hergeben will…

Ich… hatte ein Verhältnis… mit… Lauri…”

Ihre Stimme wurde immer leise, versagte ihr letztendlich.

Aki erbleichte.

~ flashback end ~

Aki war einfach nur endlos enttäuscht und verletzt von seiner Freundin und seinem besten Freund. Kopflos war er davon gestürzt, wollte nichts mehr sehen oder hören. Tausend Gedanken hämmerten penetrant in seinem Kopf, Wut staute sich in ihm auf. Wut auf Kiira, weil sie ihn betrogen hatte, Wut auf Lauri, weil er immer alles bekam und noch ein bisschen mehr. Oder war es nur die Eifersucht, die in seinem Kopf wütete?

Er hörte Kiira auf der anderen Straßenseite rufen, aber es prallte alles an ihm ab. Blind lief er den Fußweg entlang, rempelte Passanten an. Nichts davon realisierte er richtig.

Er liebte Kiira doch über alles, sie war seine bessere Hälfte, gab seinem Leben einen Sinn. Aber sie hatte doch gesagt, sie hätte sich für ihn, Aki, entschieden. Vielleicht konnte er ihr glauben, er hoffte es, aber erstmal brauchte er Zeit sich ab zu reagieren.

Plötzlich hörte er quietschende Reifen, sie rissen ihn wieder in die Wirklichkeit zurück.

Darauf folgte ein dumpfer Aufprall.

Aki drehte sich um. Erstarrte.

Dort lag, vor einem grauen Auto, Kiira, blutüberströmt, ein Bein in einem unnatürlichen Winkel vom Körper weggestreckt.

Nach einer Schrecksekunde rannte Aki los, Kiiras Namen rufend. Sofort war er neben ihr, fiel auf seine Knie. Erste Tränen liefen über sein Gesicht, verschwanden im Kragen der Jacke. Er hatte schreckliche Angst um sine Freundin.

Langsam bildete sich ein Menschentraube um die Unfallstelle, in der Mitte lag Kiira in Akis Schoß. Er hatte sie auf seine Beine gezogen, wiegte sie vorsichtig , wie ein kleines zerbrechliches Kind, in seinem Armen. Ihr Blut benetzte seinen Akis Hände, die Wunde am Bauch blutete unaufhörlich.

Aki zog sich Jacke und T-Shirt aus. Die Jacke legte er unter Kiiras leblosen Körper, mit den Shirt versuchte er, die Blutung zu stillen.

Als Aki Kiiras Kopf wieder auf seine Beine sinken ließ, öffnete sie die Augen.

“A… Aki… was ist… passiert?” Ihre Stimme war leise, entkräftet.

“Shhh… Sei ruhig Süße. Streng dich nicht so an, der Krankenwagen ist gleich da!” sagte Aki und beugte sich hinunter, um ihre Stirn und Nase zu küssen.

Kiira schloss die Augen wieder, ihre Atmung war nur sehr schwach, mit jeder Sekunde die verstrich, wich mehr Leben aus ihrem Körper.

Aki kniete auf dem Asphalt, langsam schliefen seine Beine ein, aber er bewegte sich aus Angst keinen Zentimeter vom Fleck.

Neben de Tränen bahnten sich nun auch Regentropfen einen Weg über Akis Gesicht. Der Himmel hatte seine schleusen geöffnet, als wolle er seine Trauer bekunden. Aki hielt die Augen geschlossen, als auf einmal eine schwache Stimme an sein Ohr drang.

“Aki… verzeih mir… ich liebe dich… ich würde alles tun für dich…”

“Shhh… Kiira sei ruhig, streng dich nicht so an… ich… hab dir doch längst verziehen!” erwiderte Aki, küsste seine Freundin sanft auf die vollen Lippen.

“Aber… warum… warum bist du weggerannt?” Ihre Stimme zitterte.

“Ich musste mich abreagieren… es ist vorbei Kiira, denk nicht mehr daran!”

Sie nickte schwach: “Dann ist gut… Ich liebe dich so sehr”

“Ich dich auch… Kiira, ich will nie ohne dich sein, lass mich niemals allein bitte! Kiira sag mir, dass es dir genau so geht!”

Regenwasser vermischte sich mit dem salzigen Nass seiner Tränen.

“Aki… niemand sonst… nur du… ” Ihre Stimme versagte.

“Kiira… “, Aki griff zu seiner Jackentasche, zog etwas daraus hervor. “willst… du meine Frau werden, Kiira?” Seine Stimme klang verzweifelt und kratzig, als würde er sie täglich mit Whiskey ölen.

Kiira öffnete die Augen, ein schwaches Lächeln umspielte ihre Lippen. Sie nickte.

Aki schob einen silbernen Ring mit schwarzem Diamanten über den rechten Ringfinger seiner Freundin, als sie für immer ihre Augen schloss




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