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Titel: Life simply goes on... (Das Leben geht einfach weiter...)

Autor: Koru_K

Warnings: OS, Death, OOC

Rating: 18

Inhalt: Lauri verabschiedet sich von einer Person, deren Tod er selbst verschuldet.

(Dis-)claimer: Lauri gehört sich selbst, seine Schwester genauso. Ich hoff, dass niemals jemandem sowas passieren wird. die Idee is meine.

Kommentar:

Ich hatte Latein. Doppelstunde noch dazu. Und was soll man da besseres machen, als eine Death zu schreiben? Genau. Nichts!

Nach 30 Minuten war die FF fertig und ich musste mich immer noch 60 Minuten langweilen. Na gut, wie haben dann 4 gewinnt gespielt... wie immer eigentlich. Und ich werde immer besser... ich hab nur 9:16 verloren.

Soviel dazu.

Im ernst: Ich weiß nich, was ich mir dabei gedacht hab, sowas zu schreiben. Ausnahmsweise hat die FF mal nix mit irgendwelchen Geschehnissen in meiner Umwelt zu tun. Außer dass ich mich seitdem es diese FF gibt, ständig frage, woran mein Onkel wohl in den letzten Sekunden seines Lebens gedacht hat :/

Jetzt aber viel Spass

______________________

Life simply goes on...

Leben weicht aus mir. Mehr und mehr. Mit jeder Sekunde, die ich dich sehe, werde ich schwächer.

Aber nicht nur ich, denn ich bin nicht derjenige, dem gerade der letzte Atem ausgehaucht wird. Nein, du bist es, meine gute Freundin, meine Schwester, mein Fleisch und mein Blut.

Mir war klar, dass es eines Tages so weit kommen musste. Nur hätte ich nie gedacht, dass es so schnell passiert. Ich sehe dich an, sehe deine feinen Züge, die den meinen so ähnlich sind. Du liegst in einer großen Blutlache. Dein Blut, mein Blut… irgendwie alles dasselbe. Schließlich bist du meine Schwester. Und ich bin schuld, denn ich war es, der den Abzug meiner Dienstwaffe gezogen und dich im linken Thoraxbereich schwer verletzt hat. Vielleicht zu schwer.

Woher sollte ich auch wissen, dass wieder du unter Maske der Tankstellenräuberin steckst? Denn als du vor ein paar Wochen aus dem Gefängnis kamst, hast du mir versprochen, dich nie wieder in solche krummen Angelegenheiten ziehen zu lassen.

Zu Hause warst du immer die, die in den Himmel gelobt wurde, die brave Tochter, der alle Möglichkeiten eingeräumt wurden. Und trotzdem hast du dein Studium abgebrochen und bist gänzliche auf die schiefe Bahn geraten. Und das alles nur, um an deinen verdammten Stoff zu kommen?!

Aber jetzt ist all das vorbei, ich habe dem ganzen ein Ende gesetzt, ich musste dem ganzen ein Ende setzen.

Und doch stelle ich in diesem Moment fest, dass ich ab jetzt nie wieder als Polizist werde arbeiten können. Nicht, nachdem ich dem Leben meiner Schwester, der noch immer wichtigsten Person in meinem Leben, ein Ende bereitet habe.

Deine grünen Augen, von einer noch intensiveren Farbe als meine, sehen mich geschockt an, Reue und Schmerz spiegelt sich in ihnen wieder.

„Verzeih’ “, wisperst du auf einmal mit letzter Kraft, deine Augen zucken nervös hinter den nun geschlossenen Lidern.

Langsam wirst du ruhiger, scheinst dich merklich zu entspannen. Dein Körper liegt auf dem kalten Asphalt vor der Tankstelle, die mit Polizeiabsperrung umsäumt ist. Autos werden am Unfallort vorbeigesteuert, Wolken schieben sich immer mal wieder vor die Sonne, spenden für einige Sekunden eine angenehmen Kühle – als wäre nichts passiert.

Langsam nicke ich, weiß nicht, ob du es registriert hast. Ich sehe dich von dieser Welt gehen, in der du eine viel zu kurze Rolle zugesprochen bekommen hast, und habe nicht einmal eine Träne in den Augen, ich komme mir kalt und gefühllos vor und schäme mich dafür.

Ohne mit der Wimper zu zucken ziehe ich die Leichendecke über deinen toten Körper, verabschiede mich still. Meine Gedanken sind weit weg, da wo ich dich wieder sehe. Wo wir zusammen lachen, unbeschwert sind, ohne den Druck und die Gleichgültigkeit dieser Gesellschaft und den Dingen die die Menschen zu dem machen, was sie sind.

Langsam realisiere ich, dass meine Schwester durch meine Einwirkung getötet worden ist. Ein Teil von mir ist gestorben.

Ich wende mich von ihrem Leichnam ab mit dem Wissen, dass das leben weitergeht trotz allem Schmerz, den ich verspüre.

Und trotz aller Heuchelei von Leuten, die sie jetzt auf einmal als ’wertvollen Menschen’ bezeichnen, ist mir klar, dass ich jetzt nichts weiter habe, als die Blumen auf ihrem Grab.

Ende.




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